Herre, Grita und Karl-Heinz Köhler (Hrsg.) unter Mitarbeit von Ignaz Weinmann: Ludwig van Beethovens Konversationshefte. Band 4, Hefte 38-48. - Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik 1968. 398 S.
Die Deutsche Staatsbibliothek eröffnet mit diesem Band eine 'auf etwa 10 Bände berechnete Gesamtausgabe der in ihrem Besitz befindlichen 137 Konversationshefte Beethovens, die der taube Komponist im Gespräch mit Freunden und Besuchern zwischen 1818 und 1827 benutzte. Band 4 umfaßt 11 Hefte aus der 2. Hälfte des Jahres 1823, als Beethoven an der 9. Sinfonie arbeitete und die Wohngemeinschaft mit seinem Neffen begann. Bedeutende Gesprächspartner sind Carl Czerny, Anton Schindler, Tobias Haslinger, Ignaz Schuppanzich, Moritz Lichnowsky und Ignaz Moscheies. Die Gespräche wurden während Beethovens Sommeraufenthalt in Hetzendorf und Baden und ab Oktober in Wien geführt. Sie reflektieren vor allem die Bemühungen um den Verkauf der Missa solemnis, die Pläne zu einer zweiten Oper, politische Vorgänge in Spanien, die Uraufführung von Webers Euryanthe, das Wiener Konzertleben, Besuch und Konzert von Moscheles sowie Tagessorgen und Haushaltführung Beethovens. Der Druck erstrebt spieceluetreue Wiedergabe der Vorlagen., 734 Anmerkungen zu den Schreibern und besprochenen Ereignissen und ein Vorwort mit Inhaltsabriß erleichtern das Studium der Dokumente.
Personen
- Grita Herre Herausgeber*in
- Karl-Heinz Köhler Herausgeber*in
- Ignaz Weinmann Beitragende*r