Markowski, Liesel: Schostakowitsch filmporträtiert. - In: Musik u. Gesellschaft. 18 (1968), S. 191-193.
Der Film "Dmitri Schostakowitsch, Skizzen zum Porträt des Komponisten" entstand in der Regie von A. Gendelstein. Er ist eine Dokumentation, die über das optische Medium geschickt eingesetzter filmischer Mittel ein "klingendes Bild" des Komponisten vermittelt. Das Werk steht la Vordergrund und beleuchtet den künstlerischen Werdegang, alles Biographische bleibt im Hintergrund. Die Stadt Leningrad. Geburtsort und Wirkungsstätte Schostakowitschs ist wichtiges, optisches Kolorit. Verschiedene Gattungen des Schaffens kommen zur Geltung: Sinfonik (I., VII., XIII. Sinfonie, II. Cellokonzert), Kammermusik (Klavierquintett), Oper ("Katerina Ismailowa"). Bedeutende sowjetische Interpreten wirken mit (Mrawinski, Rostropowitsch, Wischnewskaja). Der Film sagt Gültiges über das Künstlertum unserer Zeit und des Sozialismus aus.
Personen
- Liesel Markowski Autor*in