Bericht 1975

Eintrag 276

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

Artikel1973
Zum Bericht 1975

Schneider, Frank u. Konrad Niemann: Ernst Hermann Meyer: eine biographische Studie. - In: Sammelbände zur Musikgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik. - Berlin: Verlag Neue Musik. - Bd. 3, - 1973. - S. 9-81: Bibliogr.

Untersucht werden Lebensweg und Schaffensprobleme des 1905 in Berlin geborenen Komponisten, Musikwissenschaftlers und Kulturpolitikers Ernst Hermann Meyer. Als wichtigste Etappen seines Entwicklungsweges werden charakterisiert: sein Anschluß an die revolutionäre Arbeiterbewegung und seine aktive Mitarbeit bei der Herausbildung der proletarisch-revolutionären Musikkultur, seine Erfahrungen im antifaschistischen Widerstandskampf, in der englischen Emigration und seine wissenschaftlichen, künstlerischen und organisatorischen Leistungen beim Aufbau der sozialistischen Kultur in der DDR. In wissenschaftlicher Lehre und Forschung begründet er die marxistische Methode in der deutschen Musikhistoriographie. Aus seinem kompositorischen Schaffen sind in den 50er Jahren vokalsinfonische Werke (Mansfelder Oratorium u. a, wie hunderte von Liedkompositionen, bestimmend für das sozialistische Musikschaffen. Zahlreiche sinfonische Werke der 60er Jahre belegen das eindrucksvolle Fortschreiten in der Vervollkommnung seiner kompositorischen Methode und Ausdrucksvielfalt. Ergänzend sind beigefügt Selbstzeugnisse und eine Bibliographie der Arbeiten über Ernst Hermann Meyer.

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