Brosche-Graeser, Gerda: Beethovens Unsterbliche Geliebte: Legende, Vermutung, Tatsachen. - Wien [u. a.]: Almathea-Verlag, 1974. - 233 S.
Es ist die erste Biographie von Josephine Brunsvik-Deym-Stackelberg mit der richtigen zeitlichen Einordnung und Reihenfolge der 1957 vom Archiv in Bonn veröffentlichten 13 Briefe Beethovens, sowie der Antwortentwürfe und einer Abschrift von der Hand der Gräfin. Die Briefe an die 'Unsterbliche Geliebte' sind da, wo sie hingehören (Juli 1807), eingefügt, nämlich vor dem Brief "Liebe, liebe J., nur einige Zeilen", dem Blatt, datiert "Baden am 27. Juli" (1807) und dem Brief aus Heiligenstadt vom September 18o7. Das Buch enthält auch alle anderen notwendigen, zum Thema gehörenden schriftlichen Überlieferungen und Zeitdokumente, verwendet z. B, Zeugnisse von Zeitgenossen, Zeitungsnotizen, Tagebuchaufzeichnungen, Ausschnitte von Memoiren, die diesbezügliche Korrespondenz von Familienangehörigen der weitläufigen Brunsvik-Verwandtschaft, von Freunden, Bewunderern, Rivalen und anderen Personen aus ihrer bzw. Beethovens Umgebung - und vermittelt ein Bild jener Zeit und Gesellschaft und der Begebenheiten, die für den Menschen Beethoven und sein Schaffen von entscheidender Bedeutung waren.
Personen
- Gerda Brosche-Graeser Autor*in