Henkel, Hubert: Beiträge zum historischen Cembalobau. - Leipzig, Diss. A, Beginn: 1970; Abschluß: 1975.
Untersuchung der italienischen und flämischen Cembali, Spinette und Virginale des Musikinstrumentenmuseums der Karl-Marx-Universität Leipzig. Verwendung von Holz, Metallen (Saiten) und anderen Materialien im Cembalobau. Untersuchung der Rolle der Zünfte, der. Art der Werkzeuge und der Arbeitsorganisation. Umarbeitungen und Fälschungen in französischen und italienischen Werkstätten des 18. und 19. Jahrhunderts, dargestellt an Beispielen aus der Leipziger Sammlung. Untersuchung der Technologie italienischer und flämischer Instrumente mit ihren wesentlichen Kriterien, diese werden durch zahlreiche Beispiele aus der Leipziger Sammlung belegt. Detaillierte Einzeluntersuchung der Instrumente von Dominicus Pisaurensis, Venedig 1533, Katalog-Nr. 67, Benedicti Floriani, Venedig 1571, Nr. 33, Ioannes Baptista Giusti, Lucca 1676, Nr. 73, der unsignierten italienischen Cembali Nr. 79 (mit gefälschter Inschrift Joannes Antonius Baffo, Venedig 1580) und Nr. 81 sowie des Cembalos von Andreas Ruckers d. Ä., Antwerpen 1633, Nr. 71, und des Doppel-Virginals von Andreas Ruckers vermutlich d. J., Antwerpen 1644. Die Untersuchungen enthalten auch Daten über andere italienische Instrumente der Leipziger Sammlung, darunter Cembali von Bartolomeo Cristofori, Girolamo Zenti, Antonius Migliai und anderer Meister sowie von zahlreichen unsignierten Instrumenten.
Personen
- Hubert Henkel Autor*in