Bericht 1973

Eintrag 343

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

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Zum Bericht 1973

Szeskus, Reinhard: Gedanken zu Eislers Deutscher Sinfonie. - In: Musik und Gesellschaft. 23 (1973), S. 390-396.

Ausgehend von der historischen Stellung der Deutschen Sinfonie wird anhand des ersten und siebenten Satzes das intensive Wechselverhältnis von Wort und Ton erläutert, nicht nur im Schaffen Eislers, sondern versucht ebenso den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten dieser beiden Ebenen nachzuspüren. Die Einheitlichkeit in Eislers Stil sowie die Parteilichkeit der künstlerischen Aussage sowohl in den zwölftönigen konzipierten Werken als auch in den Massenliedern wird hervorgehoben. Eislers Neigung zur wortgebundenen Musik resultiert sowohl aus seiner Einsicht in das Wechselverhältnis von Wort und Musik innerhalb progressiver gesellschaftlicher Umbruchsituationen, als auch aus der genauen Beschäftigung mit der Philosophie und Ästhetik Hegels und dem dort angesiedelten Stellenwert der Musik. Die Funktion der Musik Eislers ist in jedem Falle konkret.

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