Forner, Johannes: Die Sonatensatzform im Schaffen Bela Bartóks. - Rostock, Phil. Diss., Beginn: 1968; Abschluß: 1973.
Ziel: Die Arbeit soll den Bedeutungswandel der tradierten Sonatensatzform im Verlauf von Bartoks Schaffen erhellen, Methoden: Werk- und Stilanalysen. Ergebnisse: Ein Festhalten am klassischen Formbild und an der - wenn auch neu verstandenen - Tonalität konnte festgestellt werden. Dem Abbau des Themendualismus und funktionsharmonischen Grundrissen stehen neue Gestaltungsprinzipien gegenüber: rhythmische Integration, differenzierte Intervallrelationen, klangfarbenorientierte Gliederungstechnik u.a.m, - Der Weg führt von bestimmten Vorbildern über originelle Experimente zu klaren Spätlösungen. Bartók findet die Synthese von Gliederungs- und Entwicklungsprinzip (Integration der Folklore).
Personen
- Johannes Forner Autor*in