Herre, Grita: Aus der Arbeit an Beethovens Konversationsheften. Zu speziellen Untersuchungsergebnissen. - In: Bericht über den Internationalen Beethoven-Kongreß 10.-12. Dezember 1970 in Berlin. - Berlin: Verlag Neue Musik 1971. S. 489-494.
Als Ergebnisse aus der Arbeit an dem 1972 erschienenen 1. Band der Konversationshefte Ludwig van Beethovens, der Neubearbeitung des bereits 1941 von G. Schünemann edierten Materials, werden die Identifizierung bisher unbekannter oder falsch zugeordneter Handschriften, durch die u. a. Friedrich Wähner und Wenzel Schlemmer als Gesrpächspartner nachgewiesen sind. Durch die Ermittlung der Handschrift Adam Neberichs, des Überbringers des Beethovenschen Briefs vom 23. 3. 1820 an E. T. A. Hoffmann, wird H. Kuznitzkys 1927 aufgestellte, von M. Unger angezweifelte These gestützt, der Kanon WoO 180 "Hoffmann, sei ja kein Hoffmann" sei eine Anspielung auf Hoffmanns Tätigkeit in der berüchtigten Immediatkommission zur Untersuchung staatsgefährlicher Geheimverbindungen.
Personen
- Grita Herre Autor*in