Forner, Johannes: Die Sonatensatzform im Schaffen Béla Bartóks. - Rostock. Phil. Diss., Beginn: 1968; Abschluß: 1972.
Ziel: Die Arbeit soll den Bedeutungswandel der tradierten Sonatensatzform. im Verlauf von Bartóks Schaffen erhellen. Methoden: Werk- und Stilanalysen. Ergebnisse- Ein Festhalten am klassischen Formbild und an der - wenn auch neu verstandenen - Tonalität konnte festgestellt werden. Dem Abbau des Themendualismus und funktionsharmonischen Grundrissen stehen neue Gestaltungsprinzipien gegenüber: rhythmische Integration, differenzierte Intervallrelationen, klangfarbenorientierte Gliederungstechnik u.a.m. - Der Weg führt von bestimmten Vorbildern über originelle Experimente zu klaren Spätlösunqen. Bartók findet die Synthese von Gliederungs- und Entwicklungsprinzip (Integration der Folklore).
Personen
- Johannes Forner Autor*in